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Soko Leipzig: Amy Mußul hat für Rolle als Kommissarin Schießen geübt

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Kriminalkommissarin Kim Nowak ist neu bei der «Soko Leipzig». Ihr Einstieg ins Ermittler-Team verläuft in der ersten Folge eher holprig. In der Wirklichkeit, sagt die Schauspielerin Amy Mußul, sei es ganz anders gelaufen.

Amy Mußul fühlt sich wohl im «Soko»-Team. Foto: Sebastian Willnow

Als Kriminalkommissarin Kim Nowak ermittelt Amy Mußul (27) neu in der ZDF-Serie «Soko Leipzig». Im Interview der Deutschen Presse-Agentur erzählt sie, wie sie sich darauf vorbereitet hat und warum es im Fernsehen eben manchmal mehr nach der Kamera als nach der exakten Darstellung von Polizeiarbeit geht.

Frage: Haben Sie schon mal mit einer echten Waffe geschossen?

Antwort: Ich hatte ein Schießtraining. Als ich wusste, dass ich dafür drehen werde, habe ich mir zeigen lassen, wie man sich mit der Waffe verhält, damit es gut und authentisch aussieht.

Frage: Und haben Sie auch mal bei der echten Polizei vorbeigeschaut, wie die Arbeit dort läuft?

Antwort: Nein. Aber ich habe eine Nachbarin, die Polizistin ist. Mit ihr habe ich viel gesprochen. Und am Set sind tatsächlich auch viele Komparsen Polizisten. Die kann man mal fragen: Wie wäre das jetzt in der Situation? Wie würde man sich verhalten? Aber natürlich geht es am Set auch danach, was für die Kamera besser aussieht.

Frage: Die echte Polizei sagt ja oft genug, dass Ermittlungsarbeit einfach nicht so läuft wie im Fernsehen.

Antwort: Das ist genauso wie Ärzte, die sagen, «Grey’s Anatomy» sei Quatsch. Manchmal gibt es halt kleine Fehler, wo man danach geht, was für die Story oder den Zuschauer spannender ist.

Frage: In Ihrer Rolle als Kim Nowak haben Sie es erstmal schwer, in der «Soko Leipzig» aufgenommen zu werden. Wie war es im echten Leben mit dem Team?

Antwort: Gott sei Dank ganz anders. Ich hatte wirklich das Glück, und das habe ich schon beim Casting gemerkt, dass es harmoniert. Wir hatten sofort ein super Verhältnis zueinander.

Frage: Schauen Sie sich Ihre fertigen Folgen auch an?

Antwort: Ja, das mache ich. Es fällt mir zwar auch schwer, und ich bin da auch sehr kritisch. Ich glaube, ich habe noch nie gedacht: «Ach, das hast du jetzt aber mal richtig gut gemacht.» Aber ich will schon wissen, wie das Endprodukt aussieht. Jetzt bin ich auch sehr gespannt. Am Freitag läuft meine erste Folge. Man dreht schon so lange dafür und fühlt sich angekommen. Aber jetzt kommt erst das Feedback der Zuschauer.

Frage: Sie haben früher getanzt und als Moderatorin gearbeitet. Gibt es etwas, dass der Schauspielerei Konkurrenz machen könnte?

Antwort: Nein, da gibt es eigentlich nichts anderes, das den gleichen Stellenwert hätte. Ich habe früher im Friedrichstadt-Palast in Berlin getanzt. Da konnte man schon immer erkennen, dass ich mal in eine kreative Richtung gehen würde. Man stand früh auf der Bühne und hat gelernt, sich professionell zu verhalten. Tanzen war immer ein Hobby, und das ist es auch heute noch. Moderiert habe ich, seit ich 13 war. Das hat mir ganz tolle Möglichkeiten gegeben. Aber die Schauspielerei ist meine Berufung.

ZUR PERSON: Amy Mußul (27) stammt aus Berlin. Sie hat nach ihrem Abitur Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf studiert. In der «Soko Leipzig» übernimmt sie die Rolle der Kommissarin Kim Nowak. Die erste Folge mit ihr läuft an diesem Freitag (1. Februar).

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